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Warum kratzt mein Wollpullover?

Geschrieben am 9-5-2013 durch Kim Koopmans

Ein Wollpullover ist ein Kratzpullover? Viele Menschen glauben immer noch, dass jede Wolle kratzt. Wolle gibt es jedoch in vielen unterschiedlichen Qualitäten. Man kann Wolle vielseitig zur Anfertigung von z.B. Teppichen, Matratzen und Möbelstoffen, aber auch für feinste Babykleidung, Maßanzüge und Kleider verwenden. Wie geht das? Und kratzt Wolle immer?

So unterschiedlich wie die Schafarten sind, genauso unterschiedlich ist die Wolle die sie produzieren. Schafe können sich leicht an ihre Umgebung und Lebensbedingung anpassen. Demzufolge ist die Dicke und Qualität der Wolle abhängig vom jeweiligen Klima in dem sie leben. Schafarten die ein kaltes, nasses Klima gewöhnt sind (Schottland, Island) haben dickeres, spröderes Haar als Schafarten aus warmen Regionen (Australien, Süd-Amerika).

Kratzende Wolle
Je dicker die Wollfasern desto gröber fühlt sich die Wolle an. Das Kratzen wird von einer schuppigen Außenschicht der Wollfasern verursacht. Die Wollfasern bilden viele kleine Widerhaken. Diese Widerhaken ermöglichen wiederum das Wollfilzen. Jedoch bedeuten dickere Wollfasern auch dickere Widerhaken und diese verursachen dann das lästige Jucken und Kratzen.

Die Wolle des Merinoschafs ist die feinste Wolle.
Merinoschafe stammen ursprünglich aus Spanien, kommen heutzutage aber auch in Australien und Neuseeland vor. Diese Schafe leben in einem warmen Klima und haben dadurch dünnere Wollfasern. Zusätzlich besteht die Wolle des Merinoschafs aus sehr langen Haaren, wodurch die Wolle zu sehr dünnem Stoff versponnen werden kann.

Der Faserdurchmesser, ein wichtiges Weichheitskriterium, von Wolle wird gemessen in „Micron“. Merinowolle ist ab 10 Micron erhältlich. Zum Vergleich: die Wolle des Shetlandschafs ist 40 Micron dick. Die Kratzgrenze liegt bei 19 Micron, oberhalb dieser Grenze wird Wolle zu echter Kratzwolle und lässt sich nicht mehr angenehm tragen.

Damit sich die Wolle noch weicher anfühlt, werden die Garne oft mit anderen feinen Wollsorten wie z.B. Kaschmir, Angora oder Mohair gemischt.

Eine Wollallergie?
Eine Wollallergie kommt sehr selten vor. Wolle enthält Lanoline (Wollwachs),eine natürliche Wachsschicht, welche die Haare der Schafe umgibt um sie so vor Kälte und Regen zu schützten. Lanoline kann allergische Reaktionen verursachen. Wolle kann auch bei Asthmatikern und Heuschnupfpatienten Beschwerden verursachen. Jedoch ist das Kratzen ausgelöst von Wolle in den seltensten Fällen eine allergische Reaktion.

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