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Die Geschichte des Häkelns

Geschrieben am 7-6-2013 durch Kim Koopmans

Die Geschichte des Häkelns - Woher kommt das Häkeln? Wie hat es sich entwickelt? Von einem praktischen Jagd-Utensil hat sich Häkeln zu einem tollen Hobby entwickelt. Hier lesen Sie, wie alles begann...

Die Geschichte des Häkelns - Viele Länder und Kulturen erheben den Anspruch, das Häkeln erfunden zu haben. Darunter zählen sich Arabische Länder, Südamerika und auch China. Archäologen haben bei Ausgrabungen in Ägypten Textil gefunden, wovon sie vermuten, dass es gehäkelt wurde. Jedoch ähnelt die Technik keineswegs dem modernen Häkeln, wie wir es heute kennen.

Häkeln für die Jagd
Das gefundene Gewebe hatte eine feste Struktur, da bei dieser Technik der Faden mit seiner ganzen Länge durch die Maschen gezogen wurde. Eigentlich war es eine Kombination von Häkeln und Weben. Vermutet wird auch, dass der Vorläufer des Häkeln mehr dazu diente, Fangnetze für die Jagd herzustellen und nicht primär zur Herstellung von Textil. Daher ist es auch deutlich, warum die Methode auf mehreren Kontinenten parallel angewendet wurde.

Die Überlieferungen der Häkeltechnik  waren mündliche Überlieferung von Generation zu Generation. Die ersten schriftlichen Beweisstücke von Häkelmustern datieren daher erst aus dem 18. Jahrhundert. Damals wurde das Häkeln hauptsächlich angewandt um schneller Spitze herzustellen.  Daher war das Häkeln ein Statussymbol für die Mittelklasse und wurde nicht in den Salons der Elite akzeptiert.

 

Die ersten Häkelanleitungen

Erst Mademoiselle Riego de la Brachardiere brachte in 1840 die Veränderung und ist daher ein wichtiger Teil der Geschichte des Häkelns. Sie veröffentlichte Bücher mit Anleitungen zum Häkeln. Auf diese Art und Weise sorgte sie dafür, dass die Herstellung von Spitze, die irische Methode insbesondere, für alle Bevölkerungsschichten zugänglich wurde.
In England war es Königin Viktoria,  die großen Einfluss auf das Häkeln hatte. Ihre Initiative, um für die britischen Soldaten im Anglo-Bauernkrieg Schals mit dem eigenen Wappen zu häkeln, sorgte für eine wachsende Popularität von dieser Form von Handarbeit.

Die Geschichte des Häkelns Königin Viktoria und die gehäkelten Schals für die britischen Soldaten.

In der Periode von 1910 und 1920 wurden Bücher mit Häkelmustern plötzlich massenweise produziert. Der Grund dafür war, dass die Fähigkeit des Häkelns endlich gesellschaftlich akzeptiert wurde.

"Von jeder Frau, egal aus welcher Gesellschaftsklasse,wurde erwartet dass sie Häkeln konnte."

Die Geschichte des Häkelns Ein Buch aus dem 20. Jahrhundert mit Häkelanleitungen für Wäsche, Handtücher und Hüte. 

Da die Mode in den 30er Jahren einfachere Formen annahm, geriet das Häkeln wieder etwas in den Hintergrund. Gehäkelt wurde hauptsächlich nur noch für Kinder- und Babykleidung.

Im zweiten Weltkrieg war Wolle nur noch auf Märkten zu erhalten. Da man beim Häkeln mehr Wolle benötigt als beim Stricken, betrachtete man es als Verschwendung und wurde größtenteils nur noch gestrickt.

Flower Power - Die wilden 60er
Erst in 1960 nahm die die Geschichte des Häkelns eine Wendung. Es war unglaublich cool, um eigene, farbenfrohe Kleidung herzustellen und hierbei wurde auch viel gehäkelt. Sehr beliebt waren die Granny Squares. Ausgangspunkt für diese Technik war eigentlich Sparsamkeit. Sie eignete sich ideal um Wollreste auf eine hübsche Art und Weise zu verarbeiten. Die farbenfrohen Vierecke wurden dann auch nicht nur zum Herstellen von Decken benutzt. Damals ging die Begeisterung so weit, dass auch Toilettendeckel und Toilettenpapierrollen, Waschmaschinendeckel und Stühle mit gehäkelten Kunstwerken geschmückt wurden.

 

Die Geschichte des Häkelns - Heute!

Nun leben wir im 21. Jahrhundert und umringen wir uns mit der modernsten Technologie. Anscheinend sorgt der tägliche Aufenthalt in der digitalen und virtuellen Welt dafür, dass das Bedürfnis, um mit den Händen zu arbeiten, nach Individualität und Häuslichkeit wächst.

Stricken, Häkeln und Handarbeit befriedigen dieses Bedürfnis. Bekannte Trendwatcher sagen einen wachsenden Trend auf dem Gebiet von Do it yourself voraus. Die Zeit “off line” wird immer kostbarer, man strickt, häkelt und näht nicht nur zwischen den eigenen vier Wänden sondern auch in Gesellschaft von Gleichgesinnten in Cafés und Kneipen.

Glücklicherweise werden viele Zeitschriften und Bücher mit Ideen und Mustern angeboten, auch das Internet steht voll mit Inspirationen, Blogs und Fotos.

Heutzutage haben die Granny Squares sogar den Catwalk erobert. Aus Sparsamkeit entstanden, bekannt geworden durch die Flowerpower-Bewegung sind die Grannys jetzt fashionable.

Links: Granny Square Kleid, Entwurf von Paul Smith. Rechts: Schauspielerin Cate Blanchet in einer Granny Square Kreation auf dem roten Läufer.

Die Zukunft für das Häkeln, Stricken und Nähen sieht rosig aus!

Tags: hakeln

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Hier finden Sie die schönsten Tipps und Inspirationen für Handarbeiten.

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