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Gemeinsames Stricken mit dem Ouderenfonds – Häkle mit deinem Strickclub mit!

Jede Woche treffen sich Hunderte von Strickern und Haakstern in den „Samen Breien“-Clubs des Nationaal Ouderenfonds. Hast du selbst einen Strickclub? Dann mach doch auch mit! In diesem Blog erklären wir dir, wie du mitmachen kannst, was dich erwartet, und du erfährst von den schönen Erfahrungen der Strickclub-Mitglieder. Lies schnell weiter!

Über den Nationalen Seniorenverband

Der Nationale Seniorenfonds setzt sich gemeinsam mit Partnern, Spendern und Freiwilligen für eine Gesellschaft ein, in der sich kein älterer Mensch einsam fühlen muss. Und das ist nach wie vor dringend notwendig. Denn wusstest du, dass sich fast die Hälfte der älteren Menschen einsam fühlt? Mehr als 590.000 Menschen fühlen sich sogar sehr einsam! Für diese Menschen hat schon eine kleine Geste eine große Wirkung.

Deshalb bietet der Ouderenfonds eine Vielzahl von Aktivitäten an. Ältere Menschen können zum Beispiel gemeinsam mit dem „BoodschappenPlusBus“ Ausflüge unternehmen, mit dem Kursprogramm „Welkom Online“ ihre digitalen Fähigkeiten verbessern oder in einem Sportverein neue Leute kennenlernen. Oder natürlich in einem Strickkreis von „Samen Breien“. Denn älter werden tut man gemeinsam!

Auf der Website des Seniorenfonds findest du alle Aktivitäten in deiner Nähe.

Über „Samen Stricken“

Der Ouderenfonds unterhält in den gesamten Niederlanden Strickkreise, in denen ältere Menschen und Jugendliche jede Woche gemeinsam stricken und häkeln. Natürlich bei einer Tasse Kaffee und oft auch bei einem guten Gespräch! Durch das gemeinsame Handarbeiten entstehen ganz leicht neue Kontakte und Freundschaften.

Im Strickclub ist jeder willkommen: Jung, Alt, Mann, Frau. Diese bunte Mischung an Strickerinnen und Strickern macht das Stricken besonders unterhaltsam und lehrreich. So helfen erfahrene Strickerinnen und Stricker den Anfängern und tauschen untereinander Ideen aus. Wenn Sie einen Strickclub gründen möchten oder sich mit Ihrem bestehenden Club dem Ouderenfonds anschließen möchten, fallen dafür keine Kosten an. Sie gehen auch keine Verpflichtung gegenüber dem Ouderenfonds ein.

Anschließen

Möchtest du deinen Strickclub anmelden, einem bestehenden „Samen Breien“-Club beitreten oder hast du noch eine Frage? Dann schicke uns eine E-Mail oder rufe unter 088 344 2000 an. Weitere Informationen findest du auf der Website des Seniorenfonds!

Tolle Vorteile


Wenn du deinen Strickclub beim Ouderenfonds anmeldest, gibt es jede Menge tolle Vorteile. Als „Samen Breien“-Club erhältst du:

  • Ein kostenloses Wollpaket und 10 % Rabatt auf Wolle vom Wollplatz,
  • Ein Starterpaket für den Koordinator mit Anleitung, Flyern, Plakaten, einer Pressemitteilung usw.,
  • Willkommenspakete für (neue) Teilnehmer,
  • Digitaler Newsletter mit Anleitungen, tollen Aktionen und Tipps,
  • Schulungen und Webinare zu verschiedenen Themen,
  • Kostenloses Abonnement der Zeitschrift „Gold“,
  • Teilnahme an tollen Aktionen und Ausflügen des Ouderenfonds,
  • Auf Anfrage: ein Marktpaket, mit dem Sie beispielsweise auf einem Jahrmarkt einen guten Eindruck hinterlassen können!

Außerdem wird Ihr Strickclub auf ouderenfonds.nl aufgeführt, sodass die Leute Ihren Club leicht finden können. Gemeinsam erreichen wir so noch mehr Senioren. Denn warum sollte jemand zu Hause sitzen und stricken, wenn er oder sie stattdessen gemeinsam mit anderen Menschen in geselliger Runde stricken kann?

Erfahrungen von Mitgliedern des Strickclubs


Bist du auch neugierig, wie es ist, Mitglied in einem Strickclub zu sein? Lies unten einige Erfahrungsberichte von begeisterten Strickclub-Mitgliedern aus dem ganzen Land!

Alle kommen wegen der geselligen Atmosphäre

Cobi Schallenberg (70) war Lehrerin für Naturwissenschaften und Chemie an der Mavo/VMBO. Jetzt ist sie Koordinatorin des Strickclubs in Capelle aan den IJssel. „Als wir uns wegen Corona nicht treffen konnten, habe auch ich das wirklich vermisst. Der Strickclub ist nicht nur für die Mitglieder wichtig, sondern auch für mich.“

„Ich habe schon immer gerne mit meinen Händen gearbeitet. In meinem Unterricht kleine Experimente durchzuführen, fand ich großartig. Aufgrund meiner Krankheit nimmt meine Fähigkeit zum Stricken ab, aber es macht mir großen Spaß, es anderen beizubringen und mir immer wieder neue Dinge auszudenken, die wir im Strickclub anfertigen können. Engelchen zu Weihnachten, Entchen im Frühling. Übrigens kommt bei weitem nicht jeder wegen des Strickens in den Club. Auch Menschen, die noch nie eine Stricknadel in der Hand gehalten haben, sind herzlich willkommen. Alle kommen vor allem wegen der Geselligkeit, ich selbst auch.“

Wir fühlen uns miteinander verbunden

Seit einigen Jahren trifft sich im Waisenhausmuseum in Culemborg eine feste Gruppe von Damen zum Stricken, Häkeln und Spinnen. „Dabei handelt es sich eigentlich um ein offenes Treffen“, erzählt Koordinatorin Ria Spronk stolz. „Der Strickclub begann mit drei Teilnehmerinnen und ist mittlerweile auf 18 feste Teilnehmerinnen angewachsen. Und es kommen immer noch neue Damen hinzu!“

Ria ist die treibende Kraft hinter dem Strickkreis. „Wer hat eine Maschennadel dabei?“, ruft sie. „Ja, ich!“, ertönt es von der anderen Seite des Tisches. Ria: „Seht ihr, so funktioniert das. Jeder bekommt Hilfe, wo es nötig ist. Aber noch wichtiger: Der Strickkreis ist unglaublich gesellig!“ Über eine Gruppen-App hält sie den Kontakt aufrecht. Über die App können sich die Teilnehmer an- und abmelden, wobei Letzteres eigentlich selten vorkommt. „Nur bei Unwetter kommt es mal vor, dass jemand absagt.“

Unter Frauen

Viele, die zum ersten Mal vorbeischauen, kommen danach jede Woche wieder. Neben Ria sitzt Corrie van der Heiden (85), sie ist bereits zum vierten Mal dabei. „Ich hatte zu Hause angefangen, einen Pullover zu stricken, aber nachdem ich ihn schon zum x-ten Mal auftrennen musste, hatte ich genug davon. Jetzt bekomme ich hier Hilfe, ich häkele eine Mütze für die Smoothies von innocent.“ Obwohl Corrie eine gesunde, rüstige Dame ist, war sie auf der Suche nach neuen Kontakten. „Ich wohne in einer Wohnanlage mit vielen Alleinstehenden. Aber in diesem Alter hat jeder so seine Probleme. Die Gelenke schmerzen, sie können nicht laufen, nicht Rad fahren … Ich bin noch gesund, tanze und spiele Tennis. Aber mir fehlte das gesellige Beisammensein unter Frauen. Einfach nett plaudern, über dies und das. Das geht hier!“ Corrie hat durch den Strickclub schon viele neue Leute kennengelernt. Sie hat vor, jede Woche vorbeizukommen. „Ich suche noch jemanden, mit dem ich regelmäßig etwas unternehmen kann – das wird hier bestimmt klappen.“

Spinn-Meister

Daat van Koevorden (87) sitzt plaudernd hinter dem Spinnrad. Dass sie 1976 niederländische Meisterin im Spinnen wurde, ist für viele Anwesende eine überraschende Neuigkeit. Sie spinnt Garn aus den weichsten Wollsorten, Angela strickt daraus ihre Socken. „Wir haben uns über den Strickclub kennengelernt und hatten schnell einen Draht zueinander. Es hat sich herausgestellt, dass wir beide gerne wandern, deshalb treffen wir uns jetzt auch jede Woche außerhalb des Clubs.“

Sorgfältig führt sie die Wolle durch das Spinnrad. Das alte Handwerk weckt mittlerweile auch das Interesse von Menschen außerhalb des Strickkreises. „Ich werde regelmäßig gebeten, bei Tagen der offenen Tür in Culemborg zu spinnen. Am Museumstag, am Tag der offenen Denkmäler und diese Woche bin ich auf einer Seniorenmesse dabei. Ich selbst bin durch einen Markt mit allerlei alten Handwerkskünsten zum Spinnen gekommen, und jetzt leiste ich auf meine Weise einen kleinen Beitrag dazu, das Handwerk bekannter zu machen.“

Wer glaubt, dass in einem Strickkreis des Seniorenverbands nur gestrickt wird, irrt sich. Die Damen leihen sich regelmäßig Bücher gegenseitig aus oder schauen sich dieselben Filme an und besprechen diese im Kreis. Einige gehen regelmäßig zum „Bonte Dinsdag“ ins Theater. „Aber wir haben auch schon mal einen Workshop zum Blumenarrangieren gemacht“, erzählt Ria. „Und ich besuche zusammen mit Winnifred einen Lateinkurs. Dort kam der Strickkreis regelmäßig zur Sprache. Jetzt kommt auch Lehrerin Anna mit: Sie hatte seit 40 Jahren nicht mehr gehäkelt und wollte es mit ein bisschen Hilfe gerne wieder aufnehmen.“

Neues Knie

Wegen Corona fanden die Treffen eine Zeit lang nicht statt. „Wo es möglich war, trafen wir uns im Weeshuistuin, mit 1,5 Metern Abstand“, erzählt Ria. „Aber trotzdem war es eine stille Zeit“, meint Daat. „Ich kam jede Woche hierher und habe es sehr vermisst, als wir uns nicht treffen konnten.“ Auch Willy Verbaast (82), eine der ersten drei Teilnehmerinnen, vermisste die Geselligkeit. „Morgens kommen manchmal die Kinder zu Besuch, aber den Rest des Tages bin ich allein. Seit mein Mann verstorben ist, brauche ich noch mehr Kontakt. Ohne diesen Strickkreis sitze ich die ganze Woche allein zu Hause. Es ist wirklich schön, dass es ihn gibt!“

Inzwischen macht eine Karte die Runde, um einer der Damen zu ihrem neuen Knie zu gratulieren. „Wenn jemand krank ist und wir helfen können, dann tun wir das“, so Daat. „Die eine häkelt, die andere strickt, ich spinne … Aber wir haben alle viel erlebt, hatten Männer, haben Kinder großgezogen. Wir fühlen uns miteinander verbunden. Ich bin mir sicher, dass ich Unterstützung vom Verein bekomme, wenn etwas ist.“