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Wollplatz & Bea Torfs

Wir haben euch lange auf eine neue Wollplatz &-Kooperation warten lassen, aber heute werdet ihr dafür belohnt! Lernt in diesem Blog die kreative flämische Allrounderin Bea Torfs und ihre wunderschöne Kollektion gestrickter Zopfmuster-Strickjacken kennen.

Ich höre euch schon denken: „Bea Torfs … habe ich da nicht erst kürzlich ein Design von ihr gesehen?“ Das könnte durchaus sein, denn ganz frisch in den Regalen liegen unter anderem der „Droomsjaal 5.0“ und der „Hugs & Kisses Kimono“, die beide aus Beas Feder stammen. Und dennoch widmen wir dieser flämischen Allrounderin einen Wollplatz-Ausgabe. Denn Beas neuestes Design umfasst nicht nur ein einziges Mode-Item, sondern eine ganze Kollektion! Lest schnell weiter und erfahrt alles über die Designerin und ihre exklusiven Entwürfe für den Wollplatz.



Wofür kennen dich die meisten Leute?
Ihr kennt mich wahrscheinlich aus der ersten Staffel von „HaakSTER“. Damals habe ich mich als belgische Strickerin mit niederländischen Haakstern gemessen. Eine echte Herausforderung! Außerdem gebe ich kreative Workshops bei „Het Betere Bolwerk“. Und ich habe einen Blog, auf dem neben Strick- und Häkelanleitungen auch Lesetipps und leckere Rezepte zu finden sind. Schaut doch mal auf koekjesenboekjes.be und meinem Instagram-Account vorbei.


Wann ist die Leidenschaft für das Handarbeiten entstanden?
Meine Leidenschaft fürs Stricken und Häkeln hat ihren Ursprung zu Hause. Meine Mutter und mein Vater waren zwar recht kreativ, aber das Handarbeiten habe ich vor allem von meiner Oma gelernt. Sie hat mir schon im Kindergarten das Häkeln und Stricken beigebracht. Als ich diese Leidenschaft einmal entdeckt hatte, habe ich einfach weitergemacht, obwohl es damals überhaupt nicht hip und trendy war, haha.

Kannst du deinen Stil in drei Worten beschreiben?
Ich würde meinen Stil als recht schlicht beschreiben. Ich versuche, meine Entwürfe und Anleitungen stets einfach zu halten, damit jeder Spaß daran hat, sie nachzuarbeiten. Außerdem versuche ich, die Entwürfe zeitlos zu gestalten, damit man nach dem Häkeln oder Stricken auch lange Freude daran hat, sie zu tragen.

Wenn du dich zwischen Amigurumi, Kleidung oder Wohnaccessoires zum Häkeln oder Stricken entscheiden musst, wofür entscheidest du dich dann?
Wenn ich mich zwischen Amigurumi, Kleidung und Wohnaccessoires entscheiden muss, dann entscheide ich mich zu 100 % für Kleidung. Manchmal stricke ich auch Decken oder Kissen, aber Kleidung macht mir am meisten Freude. Meistens stricke ich Kleidung für mich selbst, aber auch meine Freundinnen dürfen von meinen Strickkünsten profitieren. Meinem Sohn und meinem Mann wird immer schnell warm, daher kann ich für sie leider nicht so viel stricken.

Auf welches Projekt bist du am meisten stolz?
Das Produkt, auf das ich am meisten stolz bin, ist normalerweise das zuletzt entworfene, aber dieses Mal durfte ich eine ganze Kollektion entwerfen: die Kollektion der Zopfmuster-Strickjacken. Ich finde es fantastisch zu sehen, wie schön sie geworden ist, und hoffe, dass viele das genauso sehen wie ich.

Wer oder was ist deine größte Inspirationsquelle?
Es gibt jede Menge Inspirationsquellen. Aber wenn ich mir meine Kollegen anschaue, dann finde ich es besonders schön, Sascha Blase-van Wagtendonk (@alasascha) zu folgen. Auch Lisanne van Multem (@happyhandmadeliving) entwirft wunderschöne Kollektionen. Und natürlich die Gewinnerin unserer „Haakster“-Saison, Linda Modderman (@lindamodderman).

Gehst du lieber abends essen oder verbringst du den Abend lieber in aller Ruhe mit Handarbeiten?
Wenn ich wählen dürfte, würde ich mich für beides entscheiden. Ich gehe gerne essen, aber danach brauche ich immer einen Moment der Ruhe, auch wenn es 2 Uhr nachts ist. Deshalb häkele oder stricke ich nach einem leckeren Restaurantbesuch immer noch eine halbe Stunde lang.

Welche Handwerkstechniken haben dein Herz erobert?
Das Erste, was ich gut konnte, war Stricken. Das ist in Belgien, glaube ich, auch die beliebteste Handarbeitsart. Aber während des Haakster-Wettbewerbs habe ich meine Leidenschaft für das Häkeln wiederentdeckt und mich auch dem tunesischen Häkeln zugewandt. Absolut süchtig machend! Tunesisches Häkeln ist eine Art Kombination aus Häkeln und Stricken, da man mehrere Maschen auf die Nadel nimmt und sie anschließend wieder abrutschen lässt. Wenn man sich also nicht zwischen Häkeln und Stricken entscheiden kann, ist tunesisches Häkeln die ideale Lösung.

Wer ist dein größter Fan?
Ich glaube, mein Sohn und mein Mann sind meine größten Fans. Aber vor allem durch die Workshops habe ich noch eine ganze Schar von Unterstützern um mich herum. Ich finde es immer wieder toll zu sehen, wie sie auf neue Entwürfe reagieren.

Wer seufzt, wenn du (wieder) mit dem Handarbeiten anfängst?
Mein Mann, wenn wir etwas später nach Hause kommen und ich mich dann noch eine halbe Stunde lang an die Stricknadeln oder Häkelnadeln setze.

Wo arbeitest du am liebsten?
Ich habe immer ein Handarbeitsprojekt in meiner Handtasche dabei. Das kann eine Socke sein, die ich gerade stricke, oder ein Schal, den ich gerade angefangen habe. Das ist auch ein netter Eisbrecher: Wenn man mit einem Hund oder einem Handarbeitsprojekt unterwegs ist, kommen alle auf einen zu.

Woraus besteht dein Bastelvorrat?
Vor allem mein Handarbeitsvorrat ist riesig. Ich habe eine Wollkiste von meiner Oma, in der Wolle liegt, die älter ist als ich selbst. Im Laufe der Jahre sind noch jede Menge Knäuel dazugekommen.

Welche Dinge dürfen bei deinen Bastelstunden auf keinen Fall fehlen?
Beim Handarbeiten genieße ich gerne einen kleinen Snack und ein Getränk, und ich höre sehr gerne Hörbücher. Die Zeit zum Lesen nimmt durch das Handarbeiten ab, weshalb Hörbücher eine perfekte Alternative sind.

Abgesehen davon, dass wir dir natürlich auf Instagram folgen – welcher Account ist noch einen Blick wert?
Vor allem die von Linda Modderman (@lindamodderman). Ich finde, sie macht so viele schöne Sachen und fotografiert sie auch noch so schön. Eine wahre Augenweide!

Du hast für den Wollplatz eine exklusive Kollektion entworfen – kannst du uns etwas mehr darüber erzählen?
Wenn ich mit dem Entwerfen beginne, ist das meist ein sehr organischer Prozess. Ich habe zwar eine ungefähre Vorstellung davon, was ich entwerfen möchte, aber die Details entstehen nach und nach. In diesem Fall sind es die Zöpfe geworden, die die Rückseite der Jacken und die Vorderseite des Spencers ein wenig spannender machen. Außerdem wollte ich, dass es eine Jacke wird, die man zu jeder Jahreszeit tragen kann. Deshalb habe ich mich für das Garn „Elegant“ entschieden, das sich zudem angenehm leicht trägt.

Strickpakete aus der Bea-Torfs-Kollektion


Hast du dich auch auf den ersten Blick in die Zopfmuster-Strickjacken von Bea Torfs verliebt? Dann bestelle jetzt dein Paket für eine solche herrlich flauschige und zeitlose Jacke. Du hast die Wahl zwischen einem langen und einem kurzen Modell und kannst entscheiden, ob du Ärmel an die Jacke strickst oder nicht. Neben den Jacken gibt es auch ein Strickpaket für einen Spencer und einen Dreiecksschal. Alle Modelle sind für die Größen S bis XXL geeignet und werden mit dem Garn „Yarn and Colors Elegant“ in den Farben Cream, Chestnut, Pea Green, Graphite und Rosé gestrickt.

Kurze, ärmellose, elegante Jacke – Strickpaket
Strickpaket für eine kurze Jacke „Elegant“
Strickpaket für eine lange, ärmellose Jacke „Elegant“
Spencer-Strickpaket „Elegant“
Strickpaket für einen Dreiecksschal „Elegant“

Strickanleitungen aus der Bea-Torfs-Kollektion

Möchtest du lieber deine eigenen Farben und/oder dein eigenes Garn auswählen? Dann sind alle Anleitungen auch einzeln für nur 3,95 € erhältlich.



Lerne mit Bea, wie man Zopfmuster strickt

Bist du dir nicht sicher, ob Zopfmusterstricken das Richtige für dich ist? Zögere nicht! Bestelle dein Paket und sorge dafür, dass du in zwei Wochen bereit bist, am kostenlosen Kurs „Zopfmusterstricken mit Bea“ teilzunehmen! So wird das Stricken deiner Bea-Jacke oder deines Spencer sicher zum Kinderspiel. Der Online-Kurs beginnt am Montag, dem 4. Oktober, und bringt dir in fünf Schritten (Tagen) anhand kostenloser Video-Tutorials das Stricken von Zopfmustern bei.

Sehen Sie sich das Interview mit Bea Torfs an