
Die meisten kennen mich vom Haakster-Wettbewerb, an dem ich 2019 teilnehmen durfte. Dabei habe ich es bis ins Finale geschafft. Das war eine supertolle Herausforderung! Außerdem kennt ihr mich vielleicht von Instagram: @tanteelien.
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Meine Mutter und meine Tante häkeln auch. Schon von klein auf bin ich mit zum „Wollplatz“ gegangen, wir wohnten in der Nähe. All diese Farben zu sehen, fand ich toll, aber ich habe selbst nie die Häkelnadel in die Hand genommen. Ich dachte immer: Das ist nicht wirklich mein Ding. Aber irgendwann habe ich mir dann doch mal ein Häkelbuch (Anm. d. Red.: „Zoomigurumi“) und ein Knäuel Baumwolle gekauft. Die Häkelnadel habe ich mir von meiner Mutter ausgeliehen. Ich habe ein bisschen herumprobiert und mir das Häkeln mit YouTube selbst beigebracht. Meine Mutter häkelte nämlich kleine Decken, daher benutzte sie andere Maschen. Einen Fadenring, den Anfang jedes Amigurumi, hatte meine Mutter noch nie gemacht. Das musste ich mir also gleich selbst nachschlagen. Nachdem ich die Grundlagen beherrschte, habe ich mich auch ein wenig nach praktischen Tricks umgehört, und so lernt man immer mehr dazu.

Häkelvergnügen, einfach und … herausfordernd. Ich mag keine Schnörkel, aber dafür anspruchsvolle Maschen. Mir ist vor allem wichtig, dass das Häkeln Spaß macht. Immer wieder dieselben Maschen oder etwas zu häkeln, das ich schon oft gehäkelt habe, macht mir nicht so viel Spaß. Der Spaß am Häkeln steht für mich sogar so sehr im Mittelpunkt, dass ich nicht immer etwas häkle, das ich schön finde. Sondern eher das, was mir Spaß macht und eine Herausforderung darstellt.

Dann entscheide ich mich jetzt für Wohnaccessoires. Ich häkle sehr gerne Amigurumi, aber dabei sind es immer dieselben Maschen. Da fehlt mir schnell die Herausforderung, die ich beim Häkeln von Wohnaccessoires habe, weil ich dabei jedes Mal etwas Neues ausprobiere und die Freiheit genieße, die man dabei hat.

Es gibt nicht wirklich ein Projekt, das besonders heraussticht. Schließlich entwerfe ich noch nicht so lange. Auf alles rund um den Häkelwettbewerb bin ich sehr stolz. Darin habe ich ein paar Dinge entdeckt, die wirklich toll sind – gerade weil ich bisher immer nach einer Anleitung gehäkelt habe und nun selbst entwerfen durfte. Zum Beispiel das Mandala, das Amigurumi und den Drachenfrucht-Schlüsselanhänger. Und jetzt, wo ich eine Babydecke für den Wollplatz entworfen habe, bin ich auch darauf sehr stolz.
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Pinterest! Auch auf Instagram sehe ich oft inspirierende Dinge. Und natürlich auch einfach in Geschäften: die aktuellen Trends.

Ich gehe sehr gerne gut essen, unternehme gerne etwas Schönes und schalte gerne mal komplett ab. Aber … wenn es eine chaotische Woche war, sitze ich lieber zu Hause auf dem Sofa und häkele. Oder noch besser: Ich kombiniere beides einfach! Erst essen gehen und danach noch ein bisschen vor dem Fernseher häkeln.

Meine Mutter – aber sie ist auch gleich die kritischste … haha. Manchmal schicke ich meiner Mutter ein Foto von einem neuen Projekt. Dann bekomme ich zur Antwort: „Das und das muss anders sein.“ Da denke ich mir: „Mama, ich wollte doch nur mal hören, dass es gut ist und hübsch aussieht.“ Aber trotzdem ist sie mein größter Fan. Beim Haakster-Wettbewerb hat sie mitgefiebert. Und auch beim Entwerfen dieser Babydecke hat sie wieder mitgedacht.
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Niemand. Meine Familie und meine Freunde wissen, dass es für mich wirklich einen Mehrwert darstellt. Ich habe nur Unterstützer um mich herum. Was allerdings lustig ist: Eine Kollegin hat sich die Folgen von „Haakster 2019“ noch einmal angesehen und gesagt: „Ich habe es ausgeschaltet. So kenne ich dich gar nicht. So ruhig!“ Bei der Arbeit bin ich ein echter Wirbelwind. Vielleicht denken sie also: Da ist Eline wieder mit ihrem Häkeln. Haha

Das ist mir eigentlich egal. Es kommt eher auf die Umgebung an. Bei schönem Wetter nehme ich meine Häkelarbeit mit nach draußen, ansonsten mache ich es mir vor dem Fernseher gemütlich. Auf einem bequemen Stuhl, im Schneidersitz, mit einer Armlehne oder Kissen zur Stütze. Und am liebsten habe ich einen kleinen Tisch neben mir stehen, auf dem ich all meine Sachen ablegen kann.

Fest, aber ich häkle jetzt doch etwas lockerer. Seit ich am Wettbewerb teilnehme, achte ich darauf, eine größere Häkelnadel als empfohlen zu verwenden. Ich habe natürlich mit Amigurumi angefangen, die man sehr fest häkelt, vielleicht häkle ich deshalb so fest.

Mein Vorrat besteht aus einer Sammlung von Sachen, die ich von meiner häkelnden Mutter und meinen Tanten bekommen habe. Ich versuche nun, nach und nach etwas Einheitlichkeit hineinzubringen, indem ich neue Accessoires kaufe. Außerdem habe ich sehr viel Wolle – oder eigentlich eher Baumwolle. Das ist mir sogar noch lieber als Accessoires. Die Knäuel, die ich hier und da gesammelt habe.

Wenn ich entwerfe, darf mein Laptop nicht fehlen. In Adobe Illustrator überprüfe ich die Proportionen. Das habe ich auch bei dieser Babydecke gemacht. Meine Idee war es, einen Farbverlauf in die Decke einzubauen. Wo der Verlauf verläuft und wie viel Farbe ich in die Decke einarbeite, gestalte ich dann mit Illustrator. So habe ich schon vor dem Häkeln eine gute Vorstellung davon, was wiederum Zeit spart.
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Anlässlich des Wettbewerbs hat der Wollplatz mich gebeten, etwas zu entwerfen. Da ich gerade ein Baby erwarte, dachte ich, es wäre schön, eine Babydecke zu entwerfen. Ich habe mit der Farbe Creme begonnen. Nach und nach kommt die Farbe Senf hinzu. Auf ein offenes Muster folgt ein Muschel- oder Rautenmuster, und zum Schluss kommt ein anspruchsvoller Stich. Na ja, er sieht zwar spannend aus, lässt sich aber gut häkeln. Als Rand habe ich mich für einen Hummerstich entschieden. Ich wollte keinen allzu auffälligen, spektakulären Rand, damit die Maschen der Decke selbst gut zur Geltung kommen.

Wenn du gerne Amigurumi häkelst, lohnt es sich, @picapauyan zu folgen. Außerdem folge ich auch ziemlich vielen ukrainischen und russischen Designern, deren Namen ich wirklich nicht kenne, haha. Tipp: Such doch mal nach Hashtags. Wenn dir etwas Schönes ins Auge fällt, schau dir den Account doch mal an. So stößt du auf viele überraschende Dinge, auch von weniger bekannten Haakstern und Haaksternen.
Sehen Sie sich hier das Video-Interview mit Eline an
Häkeln mit Eline Ermstrang
Wie Eline bereits sagte: Diese Babydecke bereitet so viel (Häkeln-)Freude! Und diese Freude kannst du auch teilen – mit deinem Kleinen, wenn er unter dieser Decke herrlich vor sich hin schlummert. Oder vielleicht verschenkst du diese geschmackvolle Babydecke ja an deine schwangere (Enkel-)Tochter oder Freundin. Du kannst dich für ein komplettes Häkelpaket für die Babydecke entscheiden oder (wenn du die Farben lieber selbst zusammenstellen möchtest) für die separate Häkelanleitung. Viel Spaß beim Häkeln! Du findest das Design von Eline Ermstrang, indem du auf den Link klickst.