Häkeln: eine Handarbeitstechnik, die von vielen sehr geschätzt und täglich oder wöchentlich ausgeübt wird. Wenn du dich gerne dieser Gruppe kreativer Menschen (den sogenannten „Haakstern“) anschließen möchtest, lies dir zunächst diesen Blogbeitrag durch. Denn wie wählt man die richtige Häkelnadel aus? Die Wahl der perfekten Häkelnadel kann nämlich eine knifflige Angelegenheit sein, aber jemand muss es ja tun! Nutze also die Informationen in diesem Blogbeitrag zu deinem Vorteil und schnapp dir die Nadel, mit der du mühelos durch dein zukünftiges Häkelprojekt gleiten wirst. :)
Welche Häkelnadel sollte man verwenden?
Zum Häkeln braucht man nicht viel. Etwas Wolle oder Garn, eine Häkelnadel und eine Anleitung. Das war’s! „Was spielt dann die Wahl der Häkelnadel für eine Rolle?“, höre ich dich fragen. Nun, eine ganze Menge! :) Wir haben daher für dich zusammengestellt, worauf du achten solltest, wenn du dir eine neue Häkelnadel zulegst. Liest du mit?

Dicke von die Häkelnadel
Große, grobe Decken oder Topflappen – da gibt es einen Unterschied! Je feiner die Maschen und je feiner das verwendete Garn, desto dünner sollte die Nadel sein. Wenn du also vorhast, ein neues Set Topflappen zu häkeln, solltest du eine dünnere Nadel wählen, zum Beispiel eine 3,5- oder 4-mm-Nadel. Wenn du dich daran versuchen möchtest, eine grobe Decke für die Gartenmöbel zu häkeln, nimm zum Beispiel eine 6-mm-Häkelnadel. Hast du ein schönes Garn gefunden, weißt aber noch nicht, was du daraus machen möchtest? Die empfohlene Nadelstärke ist oft auf dem Etikett des Garns angegeben. So wählst du immer die richtige Stärke. Hast du bereits eine Anleitung gefunden? Oft ist die Wahl schon für dich getroffen, da in einer Anleitung angegeben ist, welche Nadelstärke du für das jeweilige Projekt benötigst. Bist du noch ein absoluter Neuling in der Welt des Häkelns? Dann entscheide dich für Projekte mit einer etwas dickeren Häkelnadel, denn so ersparst du dir eine Menge Fummelei. Wirklich!

Häkst du locker oder fest? So findest du deine Häkelfestigkeit heraus
„Wie häkelt man eigentlich?“, ist eine Frage, die in vielen Gesprächen unter Kreativen gestellt wird. Wenn du noch nie eine Häkelnadel in der Hand gehalten hast, ist es schwierig, diese Frage zu beantworten. Hier also die Erklärung: Beim Häkeln machst du Knöpfe. All diese Knöpfe zusammen ergeben deine neue Decke, deinen Schal oder dein Kuscheltier. Ob du feste oder lockere Maschen machst, hängt auch von der Stärke der Häkelnadel ab. Wenn die Designerin deiner ausgewählten Anleitung sehr fest häkelt und du eher locker häkelst, wähle zum Beispiel eine Häkelnadel, die eine halbe Größe kleiner ist. Auf diese Weise bleibt die Größe der Decke oder der Jacke dieselbe wie beim Original! Ob deine Häkeltechnik mit den Angaben in den Anleitungen übereinstimmt, kannst du immer durch das Häkeln einer Maschenprobe überprüfen.
Die Nadelspitze
Von der Dicke der Nadel kommen wir nun zur Beschaffenheit und Form der Nadelspitze. So hat die eine Häkelnadel eine Spitze mit einem kurzen Schaft und einer „gröberen“ Spitze, während die andere Nadel eine etwas längere Spitze mit einem glatten, kleinen Kopf hat. Es kommt ganz darauf an, was dir gefällt! Die Auswahl ist auf jeden Fall riesig. :)

Der Griff
Genau wie beim Lied „Kopf, Schultern, Knie und Zehen“ haben wir mit der Häkelnadel oben angefangen und sind nun unten angekommen: beim Griff. Diesen Griff gibt es in vielen Varianten; in diesem Blog zeigen wir dir einige Beispiele.
Der Griff deiner zukünftigen Häkelnadel hat drei Eigenschaften, über die du dir Gedanken machen solltest. Ist der Griff flach oder rund? Hat der Griff Griffigkeit oder nicht? Und entscheidest du dich für eine weiche oder harte Ummantelung? Entscheidungen, Entscheidungen und noch mehr Entscheidungen. Und nimm die Sache nicht auf die leichte Schulter, denn mit dieser Nadel legst du eine ganze Menge Kilometer zurück. Tausch dich also mit anderen Kreativen aus und besuche den Wollplatz-Inspirationszentrum. Probier die Häkelnadeln in der Hand aus. Welche Nadel liegt bequem in der Hand und ist ergonomisch sinnvoll? Wenn du zum Beispiel unter Arthrose, Rheuma oder RSI leidest, dann ist die speziell entwickelte ergonomische Häkelnadel addi Swing genau die Nadel, die du suchst. Es gibt also für jeden Topf die passende… äh… Häkelnadel! ;)
Wie viel ist zu viel?
Der letzte Punkt, an dem sich ein Unterschied bei den Häkelnadeln zeigen lässt, ist der Preis. Man hat entweder ein Puder von Hema oder ein Rouge von Chanel. Einen Einkaufswagen von Renault oder einen schicken Wagen von Tesla, der mit allem Drum und Dran ausgestattet ist. Auch in der Welt der Häkelnadeln gibt es Nadeln, die zur „Crème de la Crème“ gehören, und solche, bei denen „Crème“ einmal ausreicht. Mit beiden Nadeln kannst du dein Projekt erfolgreich zum Abschluss bringen. Die Fragen, die du dir stellen solltest, lauten: Wie oft werde ich diese Nadel benutzen? Und welche Nadel liegt mir gut in der Hand? Wirf einen Blick auf unser umfangreiches Sortiment an Häkelnadeln. Sowohl online als auch im Inspirationszentrum helfen wir dir gerne bei der Suche nach deinem neuen Häkelbegleiter! :)

Wollplatzes Lieblingshäkelnadeln
Falls du dich noch nicht ganz entscheiden kannst und zwischen mehreren Häkelnadeln schwankst, behalte doch einfach unsere Favoritenliste im Hinterkopf. Vielleicht wird dir die schwierige Entscheidung dadurch etwas leichter fallen! :) Die Häkelnadeln, die es für uns auf das Podium geschafft haben, sind… (Trommelwirbel)…
- Yarn and Colors Häkelnadel
- Addi Swing Häkelnadel
- Clover Amour Häkelnadel
- Tulip Etimo Häkelnadel
- KnitPro Waves 2.0 Häkelnadel
Tipps für Anfänger
Nachdem du diesen Blog gelesen hast, bist du sicher schon ganz heiß darauf, mit dem Häkeln loszulegen. Wusstest du, dass wir noch viele weitere interessante Tipps für Anfänger haben? Lies zum Beispiel unseren Blog über ergonomisches Häkeln, unseren Blog „Häkeln lernen für Anfänger“ oder schau dir unsere umfangreiche Tutorial-Seite an, auf der du praktische Schritt-für-Schritt-Videos zu allen möglichen Häkelstichen und -techniken findest. Viel Spaß beim Häkeln!