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Praktische Tipps für den Abschluss Ihrer Projekte

Ein Ärgernis für so manchen Handwerker ist der Abschluss seines Projekts. Lose Fäden, schlaffe Kuscheltiere oder lose Teile, die durcheinanderliegen und nicht ordentlich befestigt sind. Das kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben, aber wir haben die besten Tipps, die dir dabei helfen werden, deine Strick- und Häkelprojekte ordentlich fertigzustellen und zu pflegen!

Tipps zum Beseitigen von losen Fäden


- Achte immer darauf, dass die Luftmaschen lang genug sind und du den Faden vor dem Versäubern nicht zu kurz abschneidest. Wenn sie zu kurz sind, bevor du mit dem Versäubern beginnst, lassen sie sich möglicherweise nicht schön in dein Handarbeitsprojekt einarbeiten, sodass sie herausstehen oder sich lösen. Das wollen wir natürlich nicht!

- Versenke Luftmaschen immer auf der Rückseite deines Strickstücks (Innenseite/Rückseite). Indem du die Fadenenden auf der Rückseite verstrickst, nehmen sie auf der Vorderseite ab. Außerdem ist es ratsam, die Fadenenden an unauffälligen Stellen in deiner Strickarbeit zu verstricken. Bei Socken machst du das zum Beispiel in den Zehen, bei einem Pullover in der Seitennaht oder in der Achselhöhle – niemand sieht es!

- Fädle den Faden immer mehrmals zwischen verschiedenen Maschen hin und her. Beim Stricken verwebst du die Fadenenden am besten in den Maschen. Dazu nimmst du eine Vernadel, durch die dein Faden passt, und folgst den Schlaufen in deinem Strickstück (natürlich auf der Innen-/Rückseite!). Wenn du etwa fünf Zentimeter gewebt hast, kannst du den Faden abschneiden, und er ist ordentlich versteckt.

- Zieh das Werkstück ein wenig auseinander, nachdem du die Enden abgeschnitten hast. So kannst du sehen, ob irgendwo noch Luftmaschen herausschauen. Wenn du die Fehler nicht siehst, kannst du sie natürlich auch nicht beseitigen. Also unbedingt überprüfen!

- Verwende den „magischen Knopf“, um eine neue Farbe anzuschließen. Wenn du eine neue Farbe verwendest, ist es wünschenswert, dass der Übergang nicht oder kaum sichtbar ist und so fließend wie möglich verläuft. Wie du diesen „magischen Knopf“ verwendest, um deine neue Farbe anzuschließen, siehst du auf unserer TikTok-Seite.

- Werkzeug: Wähle die richtige Nadel passend zu deinem Garn. Wollnadeln für dickes Garn, Maschennadeln für dünneres Garn. Achte auch darauf, ob du für den Abschluss eine scharfe oder eine stumpfe Spitze benötigst – das kann einen großen Unterschied machen. Verwende außerdem scharfe (Stick-)Scheren, um die Fäden präzise abzuschneiden.

- Hast du ein Projekt mit vielen Luftmaschen? Dann fang schon zwischendurch damit an, die Enden zu versäubern, und warte nicht bis zum letzten Moment. So kannst du die Luftmaschen beim Weiterarbeiten mit einstricken oder häkeln – das spart dir später Zeit.

Werkstück mit Luftmaschen

Verleihen Sie Ihrem Projekt Form, indem Sie es ordentlich aufspannen


Manchmal kommt es vor, dass man ein Handarbeitsprojekt fertiggestellt hat, es aber Wellen, Beulen und Unebenheiten aufweist! Schrecklich. Wenn ein Projekt ein rechtes Quadrat oder Rechteck sein soll, ist es natürlich frustrierend, wenn die Kanten nicht gleich lang sind und Beulen darin sind. Das lässt sich ganz einfach beheben, indem man das Projekt aufspannt! Das ist eine Technik, bei der du dein Werkstück aufspannst, mit Wasser besprühst und so in die gewünschte Form und Größe ziehst. Dafür brauchst du ein paar Dinge: Knit Blocker, Blocking-/Linking-Matten, ein Maßband und eine Pflanzensprühflasche. Lies einen früheren Blogbeitrag von uns, in dem genau erklärt wird, wie du dein Strickstück aufspannen musst! Hast du ein großes Projekt, das du aufspannen möchtest? Dann kannst du das Projekt in der Waschmaschine in kaltem Wasser waschen und auf der niedrigsten Stufe schleudern. Wenn das Projekt nicht allzu groß ist, kannst du es eventuell auch zuerst in einen Kissenbezug oder ein Wäschenetz stecken und dann in die Waschmaschine geben.
Besteht dein Projekt aus mehreren einzelnen Teilen, wie zum Beispiel Granny Squares? Dann spanne die einzelnen Teile zunächst auf, bevor du sie zusammenfügst. In diesem Blog erklären wir dir auch, wie du Granny Squares herstellen kannst!

Granny Square-Produkte

So vollendest du ein Amigurumi oder ein Kuscheltier

Wenn du gerne Amigurumi häkelst, hast du dir bestimmt schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie du dein süßes Kuscheltier füllen sollst. Wie viel Füllwatte muss genau hinein? Welche Art von Füllwatte? Und wie fülle ich mein Kuscheltier gleichmäßig auf? In einem früheren Blogbeitrag erklären wir das ganz genau – schau also unbedingt hier vorbei, um die besten Tipps zum Füllen deines Amigurumi zu erhalten! Auch für das Zusammennähen deines Amigurumi haben wir einige Tipps:

- Verwende Stecknadeln, um lose Teile zu fixieren. Manchmal ist es schwierig, alle losen Teile zu fixieren und sie gleichzeitig während des Nähens an ihrem Platz zu halten. Deshalb ist es ein praktischer Tipp, Stecknadeln zu verwenden! Stecke die Stecknadeln so ein, dass die losen Teile gut an ihrem Platz sitzen, dann kannst du die Teile annähen.

- Verwende zum Nähen eine scharfe Nadel. Wenn du Arme, Beine, Flossen oder andere Teile an dein Amigurumi annähen musst, ist es praktisch, wenn du möglichst leicht durch die Maschen gleiten kannst. Deshalb ist es wichtig, eine scharfe Nadel zu verwenden.

- Nähe die einzelnen Teile zunächst teilweise fest und füge erst danach das letzte Stück Füllwatte hinzu. Wenn du beim Häkeln zu viel Füllwatte verwendest, kann es passieren, dass es schwieriger wird, feste Maschen zu häkeln, oder dass die Füllwatte zusammen mit dem Garn mitgehäkelt wird.

Amigurumi

Hast du ein Kleidungsstück aus Wolle genäht?

Wenn du einen schönen Wollpullover gestrickt hast, ist es natürlich ein wunderbares Gefühl, ihn nach all den Stunden harter Arbeit endlich tragen zu können. Aber wenn er getragen wird, muss er auch irgendwann einmal gewaschen werden. Im Allgemeinen ist das Waschen von Hand am besten für die Wolle, aber wenn du ihn dennoch in die Waschmaschine geben möchtest, schau dir auf jeden Fall den Pflegehinweis auf dem Garn genau an.
Ein weiteres großes Problem bei Kleidung (und vor allem bei Wolle) ist, dass sie fusselt und Knötchen bildet. Das passiert früher oder später sowieso, aber es gibt ein paar kleine Tricks, mit denen du es hinauszögern und die Knötchen entfernen kannst! Ein Tipp, um die Bildung von Knötchen hinauszuzögern, ist, das Kleidungsstück (ja, wirklich!) über Nacht in den Gefrierschrank zu legen! Stecke dein Strickstück zunächst in eine Plastiktüte und lege es dann über Nacht in den Gefrierschrank. Durch die Kälte nimmt die Bildung von Knötchen ab. Außerdem gibt es verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel unseren Wollkamm, um Fusseln und Knötchen zu entfernen. Lies hier einen früheren Blogbeitrag über Fusseln und Knötchen und wie du damit umgehen kannst.

Und natürlich der allerwichtigste Tipp: Nimm dir Zeit! Es ist besser, etwas mehr Zeit in die sorgfältige Fertigstellung und Pflege deiner Häkel- und Strickprojekte zu investieren, als dass du später mit dem Ergebnis unzufrieden bist. Viel Spaß beim Handarbeiten!

Wolle